Warmfronten, Kaltfronten und Okklusionen

In der Wetterkarte kannst du ganz besondere Linien erkennen. Sie stehen für Warm- und Kaltfronten. Wir haben sie hier nochmal vergrößert dargestellt:

Wie du bereits bei den Erklärungen zu Hoch- und Tiefdruckgebieten gelesen hast, gibt es warme und kalte Luft. Wenn die Luft über ein großes Gebiet hinweg die gleiche Temperatur hat, spricht man von einer Luftmasse. Es gibt also warme und kalte Luftmassen. Treffen eine kalte und eine warme Luftmasse aufeinander, so entsteht eine Front. Du kannst dir das wie eine Grenze zwischen den Gebieten vorstellen. Man unterscheidet Warm- und Kaltfronten. Eine Warmfront entsteht, wenn sich eine warme Luftmasse auf eine kalte Luftmasse zubewegt. Da warme Luft leichter ist, steigt sie entlang der kalten Luft nach oben. Dabei kühlt sie sich langsam ab und es bilden sich Wolken und oft Regen. Die Temperaturen steigen danach meistens.

Bewegt sich eine kalte Luftmasse auf eine warme Luftmasse zu, so nennt man die entstehende Front eine Kaltfront. Die kalte Luft unterwandert die warme Luft und schiebt diese sehr schnell nach oben. Dabei entstehen große Wolkentürme und es kommt zu heftigen Niederschlägen. Die Temperaturen gehen zurück.

    Neben Warm- und Kaltfronten gibt es noch eine dritte mögliche Grenze zwischen den Luftmassen: Die Okklusion
    In einer Wetterkarte wird sie durch folgende Linie dargestellt:

      Eine Okklusion entsteht, wenn eine Kaltfront eine Warmfront überlagert. Dies geschieht, weil sich Kaltfronten schneller bewegen als Warmfronten. Eine Okklusion bringt meist Niederschlag und wechselhaftes Wetter.
      Die Fronten haben auch eine Farbe bekommen. Die Warmfront ist rot und die Kaltfront ist blau. So wie sich die beiden Fronten vermischen, vermischst du die Farben rot und blau. Heraus kommt die Farbe der Okklusion. Es ist .....?